Unser Urlaub im Juli 2004 in Westpeloponnes

Am 27. Juli  2004 sind wir für zwei Wochen nach " Westpeloponnes " im Südwesten Griechenlands geflogen.  Die Gegend in der wir unseren Urlaub verbrachten nennt sich " Loutra-Kyllini " auch bekannt für ihre Thermalquellen .  Gebucht haben wir das im Mai 2004 fertiggestelllte Familienhotel "Grecotel Olympia Oasis".   Wir hatten schon befürchtet das dieses Hotel nicht rechtzeitig fertig würde .   Aber zum Glück wurde es dann doch zum angegeben Termin fertig.   Die Gegend dort ist ziemlich einsam, es gibt einen schönen feinsandigen Strand , viel Wald und den Ort Arcoudi ,mit seinen wirklich sehr schönen Tavernen,wo man günstig hervorragenden Fisch essen kann in etwa zwei Kilometer entfernung.  Ausserdem habe ich noch einige Ausflüge unternommen , zb. eine Schifffahrt durch den "Golf von Korinth" ,ein Museum und eine Ausgrabungsstätte nicht unweit von Korinth besichtigt und die Orte Vartholomeus und Arcoudi besucht.  Gelandet sind wir auf einem kleinen Millitärflughafen in Araxos.  Aber das werdet ihr alles auf den Bildern sehen. . . . . .  

So jetzt aber genug geschrieben nun geht es endlich zu den Bildern. Viel Spaß beim ansehen.

Ankunft im Millitärflughafen Araxos. Wie man auf den Bildern sieht, ist die Abfertigungshalle extrem klein. Wir mussten erst noch 50 Minuten Warteschleife fliegen ,bevor die Maschine landen durfte.Die Kontrollen besonders beim Abflug waren wegen der bevorstehenden Olympiade enorm streng. Unseren Heimflug am 10 August konnten wir erst mit einer 2 stündigen Verspätung antreten,da jeder Tourist gründlichst mit der Hand abgetastet wurde. Da zog sich die Abfertigung natürlich enorm in die Länge.

Das Miniatur Flughafengebäude, naja es ist halt nur ein Millitärflughafen, der wirklich gut bewacht wurde. Sobald man sich ein wenig näher an die Abzäunung wagte, kam gleich einer vom Wachpersonal und ermahnte einem das man sich gerade in einem Sperrbezirk befände.           Chaos hoch drei, da konnte man schon fast Platzangst kriegen. Das Kofferband war auch nur knapp 10 meter lang, und nach jedem fünften Koffer gingen die Tore automatisch zu, dann musste man halt mal ne Weile wachten.          Nochmal Chaos hoch drei , die Halle ist wirklich sehr klein, etwas mehr als Wohnzimmergrösse,aber da muß man vorerst noch durch. Aber der Flughafen soll ja irgendwann mal vergrössert werden

Die erst im Mai 2004 fertiggestellte Familienhotel Grecotel Olympia Oasis, in Loutra Kyllini, wo wir unseren Urlaub verbrachten. Da die Grünanlagen erst kürzlich angepflanzt wurden, wird es vermutlich noch 1 bis 2 Jahre dauern bis die Blumen, Sträucher und Palmen richtig zur Geltung kommen.

Blick von der Terasse über die Poollandschaft          Im Vordergrund der Ruhepool          Blick von unserem Balkon,wie man sieht muß die Begrünung noch wachsen          Die Taverne direkt in der Anlage          Die zwei Rutschen waren die Favoriten für jung und alt

Ein Teil des Lazierivers hier konnte man sich durchtreiben lassen          Die Terrasse von der man abends einen tollen Blick auf den Sonnenuntergang hatte          Der Springbrunnen direkt am Haupteingang der Hotelanlage,beleuchtet sah er noch besser aus          Die Bar im Hotel          Ein Teil der Hotelhalle dort konnte man auch gut sitzen, wenn es in der Bar zu voll war, oder man einfach mal ruhe haben wollte

Hier habe ich die Aussichtsterrasse mal abends fotografiert          Der beleuchtete Pool abends          Nochmal einen Blick über die Poollandschaft          Nochmal einen teil der Hotelhalle aber zur anderen Seite           Die Terrasse noch mal

Ein paar Bilder vom Strand der wirklich sehr feinsandig war. An manchen Stellen konnte man fast meinen das man sich in der Karibik befindet. Auch im Meer selber nur feinster Sand.

Der Strand direkt an der Anlage          Auch direkt an der Anlage          Von den Dünen aus fotografiert          Strand          In den Dünen

Baywatch läßt grüßen,dieser Life Guard wachte den ganzen Tag darüber das keinem im Meer was passierte          Der Strand etwa 500 Mtr. von unserem Hotel entfernt          Diese kleine Bar passte fantstisch hier hin, fast wie in der Karibik          Hier war der Strand besonders breit und der Sand extrem feinsandig das ist eher selten für Griechenland          Hier sind wir sehr oft entlang gelaufen

Noch so eine Mini Bar die aber sehr gut besucht war          Die Segelschiffe sind so ziemlich am Ende des Strandes. Hier befindet sich auch der Robinson Club         Diese Strandbude gehört auch noch zum Robinson Club          Der Strandabschnitt ist auch so etwa 500Mtr.von unserem Hotel entfernt gewesen          Und noch mal ein Bild davon

Von der Aussichtsterrasse im Olympia Oasis hatten wir einen fantastischen Ausblick auf den Sonnenuntergang, der jeden Abend aufs neue faszinierte. Hier sind ein paar von den Fotos die ich davon machte.

                             

Direkt links vom Hotelstrand also sozusagen am Anfang des Strandes, befanden sich tolle Dünen ,und eine schöne Felsenbucht, wo man öfter auch schon mal Schnorchler gesehen hat.

Blick vom Dünenstrand aufs Meer          Der Ausblick war einfach enorm, wenn man hier entlang ging, hatte man immer gleich das Meer im Visier          Hier konnte man in ruhe  und ungestört Sonnenbaden          Dünen und gleichzeitig viel grün eine gute Mischung          Nochmal einen Blick auf die Dünen

                                       

Ein Besuch der Thermalquellen hatte sich auf jeden Fall auch gelohnt. Hier kommen von Juni bis Oktober sehr viele Griechen aus allen Teilen des Landes hin, um sich mit dem heilenden Schlamm einzureiben. Der Schlamm wird dann wenn er richtig angetrocknet ist, mit schwefelhaltigem Wasser wieder abgespült. Der Schlamm selber ,oder vielmehr die Schlammlöcher und das schwefelhaltige Wasser,sind aber nichts für empfinliche Nasen, es stinkt sehr nach Fäulnis.

Hinten links beginnt sich gerade einer mit Schlamm einzureiben und die drei  an dem Baum haben die Prozedur schon hinter sich          Dieser alte Tempel war zum ausruhen ideal          Und noch ein paar schwarze Gestalten

Der  von Kyllini etwa 2 Kilometer entfernte Ort Arkoudi hat sehr schöne Tavernen wo man sehr guten Fisch zu zivilen Preisen essen kann. Auch hat man vom Dorf selber aus  einen fantastischen Blick auf das Meer und die enorm grüne Umgebung.

Der Platz befand sich in der Ortsmitte          Auch direkt im Zentrum naja Zentrum ist vielleicht übertrieben          Eine Seitenstraße          Dieser Weg führte direkt zu einer kleinen Taverne die direkt am Strand lag          auf demWeg zum Ortsende wo sich auch die beste Fischtaverne befand

An der Fischtaverne befand sich ein grosser Rasenplatz wo man Essen konnte und von da aus hatte man diesen tollen Blick auf das Meer und auf die Häuser des Ortes          Nochmal mit einem Teleobjektiv aufgenommen          Die kleine Sandbucht direkt im Ort          Das ist die Taverne wo es den Wirklich guten Fisch gibt .Die Taverne war der Geheimtip unter den Touristen          Nochmal die Taverne in der das Essen gut und preiswert ist

Das schon etwas grössere Dorf Vartholomeus, das man gut mit einem Taxi erreichen kann, der Preis liegt etwa bei 8 Euro für die Fahrt , ist etwa 13 Km von Kyllini entfernt und hat schon eine etwas grössere Einkaufsstrasse, oder besser gesagt eine Hauptstrasse, auf der es dann auch einige Souveniergeschäfte  und kleinere Supermärkte gibt. Das beste an dem Ort ist meiner Meinung nach aber die Kirche. Sie ist nicht allzu groß und sieht von aussen eher bescheiden aus, aber von innen sehr prunkvoll verziert. So eine fantastisch eingerichtete Kirche habe ich bisher nur ganz selten gesehen. Als wir dort waren fand gerade eine Trauerfeier statt, während dieser Trauerfeier konnte ich allerdings nicht Fotografieren. Als ich etwa eine Stunde später wieder dort vorbei kam ,war die Trauerfeier vorbei, und die Türe der Kirche stand offen. Da konnte ich dann mal schnell hineingehen und ein paar Fotos machen.

Dieser Ort war schon ein wenig grösser,das ist die sogenannte Geschäftsstrasse,in der es einige Souvenirläden gab          Der Platz befand sich in der Mitte des Ortes , hier gab es ein paar Tavernen wo man was essen und trinken konnte. Das haben wir dann auch gemacht,als wir dort waren zeigte das Thermometer 40 Grad an, da mussten wir öfters mal in den Schatten ( also Taverne ) flüchten          Das etwas ältere Haus hat mir so gut gefallen das ich es gleich bildlich festhalten musste          Die einzigste Kirche im Dorf von der Seite aufgenommen          Der Glockenturm mit der Uhr steht dort wie ein Wahrzeichen

Eine der engen Seitengassen von denen es recht viele dort gab          Diese typisch Griechische Taverne mit ihrem blauen Möbiliar wartete förmlich darauf gefilmt zu werden          Die eher kleine und unscheinbare Kirche von aussen hier der Haupteingang          Und jetzt die gleiche Kirche von innen, ich finde einfach überwältigend.....          Da kann man nichts mehr zu sagen....

Leider etwas verschwommen geworden ,aber ich glaube man kann doch noch einiges erkennen          Schon alleine die tollen Bilder sprechen für sich...          Und hier sieht man die hervoragende Decken und Wandbemalung ganz gut glaube ich.Das muß man einfach auf sich Einwirken lassen. In Natur wenn man dort vorsteht ,sieht das alles noch sehr Eindrucksvoller aus.....          Diese Statue stand gleich links neben der Kirche          Der Vorplatz von der Kirche aus gesehen. In dem leinen Haus im Vordergrund schien wohl der Küster zu wohnen....

Während einer Bustour besuchte ich innerhalb der Präfektur Elis, etwa 80Km von Korinth entfernt, ein Museum und eine dazugehörige Ausgrabungsstätte. Obwohl ich sonst eigentlich nicht sooo....der Museumsgänger bin, war ich doch ganz schön fasziniert. Der fast 2 stündige Aufenthalt dort ,hatte sich wirklich gelohnt.

Eine von mehreren Museumshallen.Hier waren überwiegend Vasen und Krüge  ausgestellt          Eine andere halle in der einige solcher Skulpturen standen          Dieses alte Bild fand ich auch sehr schön          Hier noch zwei Büsten , das fotografieren war gar nicht so einfach, man durfte nur ohne Blitz filmen und hatte ständig irgend welche Aufpasser an seiner Seite , die darauf achteten das man auch ja keinen Blitz betätigte, und bloß nichts anfasste. und unter keinen Umständen durfte man sich neben eine Statue stellen und sich filmen lassen, da man nach ansicht des Personals, damit die Götter beleidigen würde.          Hier die übereste eines bekannten Kriegers, in einem offenen Sarg. Den Namen dieses gefallenen Kriegers weis ich allerdings nicht mehr. Es wurde uns zwar alles erzählt ,aber das war soviel an Information ,das ich mich nicht mehr erreinnern kann.

Hier befinde ich mich auf der Ausgrabungsstätte          Diese drei Säulen befinden sich gleich am Eingang ,wenn man die Ausgrabunsstätte betritt          In dieser Halle erzählen die an der Wand hängenden Bilder,die Geschichte eines vor langer Zeit stattgefundenen Krieges.           Ein kleiner Innenhof in dem eine vielzahl von Griechischen Göttern, als Statue zu sehen waren          Noch mehr von diesen Göttern

Alte Säulen und Fragmente          Einen Blick über einen kleinen Teil des Geländes          Die Überreste dieses Bogen, zeugen von einem ehemaligen Tempel der hier stand          Drei wirklich imposante Säulen die mal zu einem Tempel gehört haben          Übereste eines alten Gebäudes  

Nochmal einen Überblick über einen Teil des Geländes          Was das hier mal war weis ich nicht          Ein Teil eines ehemaligen Badehauses          Hier noch mal das gesammte ehemalige Badehaus hier kann man eigendlich noch gut erkennendas dieses mal ein Badehaus war.          Hier wurde noch fleißig ausgegraben, wie an einigen anderen Stellen dieser Ausgrabungsstätte auch.   

Während meines Ausfluges zum Golf von Korinth ,oder vielmehr nach der Durchfahrt durch den Kanal von Korinth ,schipperten wir mit dem Schif noch eine Weile durch den Saronischen Golf.

                                       

Der Höhepunkt meiner Ausflüge war für mich die Fahrt zum Kanal von Korinth. Zuerst fuhren wir mit dem Bus bis zu einer, von drei Brücken die über den Kanal führen. Dann konnte man auf die Brücke gehen und aus 80 Metern höhe ,den Kanal von oben filmen oder fotografieren. Das war schon ein Erlebniss besonders für mich ,da ich ein wenig unter Höhenangst leide. Dann ging es mit dem Bus weiter zum Anfang des Kanales, der etwa  6,4 Km lang , 23 Meter breit  und 80 Meter hoch ist. Das Wasser hat eine Tiefe von 8 Meter. Von dort fuhren wir mit einem kleinen Schiff durch den Kanal, die Durchfahrt dauerte ungefähr 1 Stunde. Es war schon ein beeindruckendes Erlebnis rechts und links an den zum Teil 80 Meter hohen Felsen vorbei zu schippern. Auch die Farbe des Wassers ,dieses einmalige blaue leuchten ,war ein toller Anblick.

Hier habe ich nur bei einigen Bildern eine Bemerkung zu geschrieben

Es ist schon ein tolles Gefühl den Kanal aus dieser Höhe zu sehen.                                       

          Der Kanal soll irgendwann mal verbreitert werden damit auch grössere Schiffe ihn passieren können. Aber zur Zeit hat die Griechische Regierung kein Geld dazu, weil  wegen der Ausrichtung der Olympischen Spiele die Staatskassen leer sind.                    Die Schiffe dürfen nicht zu gross sein sonst passen sie hier nicht mehr durch         

Die Einfahrt in den Kanal          Nach der Einfahrt wurden die Seitenfelsen immer höher                             

Kleine Einbuchtungen im Kanal an denen wir immer wieder vorbei fuhren.                    Es war schon ein seltsames und doch atemberaubendes Gefühl hier durch zu fahren                    Erst wenn die gelbe Schranke ins Wasser gelassen wurde konnte man in den Kanal einfahren.

Als nächstes noch ein paar Bilder von der Akropolis von Korinth die auf einer Anhöhe liegt, dorthin flüchteten früher die Einwohner wenn Gefahr durch fremde Eindringlinge drohte. Desweiteren noch ein paar Bilder von der waldreichen Umgebung und der fantastische Blick von einer Anhöhe auf das Meer. Und ein Foto von einem Obsthändler der an irgend einer Strasse stand.

Oben links auf dem Berg sieht man die Akropolis von Korinth, wohin sich die Einwohner früher bei Gefahr geflüchtet haben           Nochmal der Berg mit der Akropolis          Die waldreiche Gegend in und um Kyllini herum                   

          Während einer Bustour machten wir Pause auf einem Rastplatz. Von da aus hatte man einen schönen Blick auf das Meer und die Umgebung wie man auf den drei folgenden Bildern sehen kann.                              Der Obststand den ich irgendwo an einer Straße gesehen habe.

So, das war es erst ein mal von Westpeloponnes, ich hoffe euch haben die Bilder ein wenig gefallen.